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Møvik Flekkerøy
Schon im 16. Jahrhundert gab es eine
Verteidigungsanlage bei Høvik. Eine Blockade
und Befestigungsanlage wurde 1558 angelegt.
Später wurde die Frederiksholmfestung (1658
-1871) und eine Anlage auf Batterieodden
(1807) aufgeführt. Alle waren dafür
gedacht, den Flekkerøyhafen zu beschützen,
der damals einer der meisten befahrenen
Häfen in Norwegen war./nDer Name: Batteri
Vara, stammt von einem deutschen Ingenieur
(General Vara), der 1941 im englischen Kanal
gestorben ist./n1941 wurde der Bau des Forts
Møvik mit 1.400 Arbeitern begonnen. Davon
waren 750 norwegischer, 350 dänischer und
300 deutscher Nationalität. Zum
Jahreswechsel 1942-43 kamen noch 200
russische Kriegsgefangene aus Russland dazu.
Diese blieben bis Kriegsende. Nach und nach
wurden für den Betrieb der Batterie rund 600
Soldaten stationiert. Da die Anlage eine
Küstenwehranlage war, waren von den 600 Mann
450 Marinesoldaten./nEs wurden 53.000 m3
Felsen gesprengt und 29.000 m3 Beton
verarbeitet. Ebenso wurden 4 km Straßen und
2,5 km Schienen für die Schmalspurbahn
gebaut. /nDie ersten Probeschüsse wurden
mit der Kanone #2 und #3 am 12.03.1942
getätigt. Die Kanone #4 wurde im November
1942 das erste Mal probe geschossen. Diese
Kanonen hatten eine Reichweite von 42 km mit
der Standartgranate von 800 kg. Mit der
kleineren Granate von 500 kg wurden sogar 55
km erreicht. Dabei erreicht die Granate eine
Flughöhe von bis zu 20.000 m. und eine
Mündungsgeschwindigkeit von 1050 m/sek. Das
Kanonenrohr hat nur eine sehr begrenzte
Lebensdauer. Dadurch, dass jede Granate rund
400 g Stahl aus dem Rohr schleift, waren 100
Präzisions-Schüsse und 150 weitere Schüsse
möglich. Danach musste das Rohr gewechselt
werden. Diese Kanonen (gleiche Bauart) saßen
auch auf der Bismarck und der Tirpitz Die
Arbeiten für die Kanone #1 wurde erst im
Sommer 1944 wieder aufgenommen. Man
überbaute den Kanonenbrunnen mit einem
Betonschutz gegen Fliegerangriffen. Die
Wände sind 3,8 m dick und die Decke 4,5 m.
Im Herbst 1944 trafen dan die Teile für die
Kanone ein. Bis zum Jahreswechsel 44/45 war
alles vorhanden (230 Tonnen Kanonenteile),
nur das Rohr mit 110 Tonnen fehlte noch.
Dieses Rohr war auf dem Frachter MS Porto
Alegre. In der Nacht vom 22.02.1945 wurde
dieser Frachter samt Kanonenrohr von
englischen Flugzeugen im Kattegatt versenkt.
Die Betonklötze vor der gewaltigen
Bunkeranlage waren die Fundamente für einen
Laufkran, der eine Hubleistung von 175 Tonnen
hatte. Dieser Kran wurde für die Montage
benötigt, denn mal eben schnell ein Rohr von
110 Tonnen in die Kanone stecken, geht ja nun
gar nicht. Die Fundamente wurden nach
Kriegsende von einer norwegischen
Ingenieurskompanie bei Sprengübungen
zerstört./nDie Homepage zu dieser Anlage ist
unter folgender Adresse zu
finden: http://www.kanonmuseet.no/nÜbrigens
standen bei einem Abschuss 17 Personen im
Turm, ohne Gehörschutz. Trotzdem war es für
diese 17 Personen "angenehmer" als draußen.
Denn die Druckwelle und der Lärm war
draußen um ein vielfaches höher. Wer im Ort
Møvig die Information über Probeschüsse
nicht mitbekam und nicht seine Fenster
geöffnet hatte, musste anschließend den
Glaser bestellen.
Added: 284 days ago From: Braegel
Views: 198 | Comments: 0
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Møvik Flekkerøy
Schon im 16. Jahrhundert gab es eine
Verteidigungsanlage bei Høvik. Eine Blockade
und Befestigungsanlage wurde 1558 angelegt.
Später wurde die Frederiksholmfestung (1658
-1871) und eine Anlage auf Batterieodden
(1807) aufgeführt. Alle waren dafür
gedacht, den Flekkerøyhafen zu beschützen,
der damals einer der meisten befahrenen
Häfen in Norwegen war./nDer Name: Batteri
Vara, stammt von einem deutschen Ingenieur
(General Vara), der 1941 im englischen Kanal
gestorben ist./n1941 wurde der Bau des Forts
Møvik mit 1.400 Arbeitern begonnen. Davon
waren 750 norwegischer, 350 dänischer und
300 deutscher Nationalität. Zum
Jahreswechsel 1942-43 kamen noch 200
russische Kriegsgefangene aus Russland dazu.
Diese blieben bis Kriegsende. Nach und nach
wurden für den Betrieb der Batterie rund 600
Soldaten stationiert. Da die Anlage eine
Küstenwehranlage war, waren von den 600 Mann
450 Marinesoldaten./nEs wurden 53.000 m3
Felsen gesprengt und 29.000 m3 Beton
verarbeitet. Ebenso wurden 4 km Straßen und
2,5 km Schienen für die Schmalspurbahn
gebaut. /nDie ersten Probeschüsse wurden
mit der Kanone #2 und #3 am 12.03.1942
getätigt. Die Kanone #4 wurde im November
1942 das erste Mal probe geschossen. Diese
Kanonen hatten eine Reichweite von 42 km mit
der Standartgranate von 800 kg. Mit der
kleineren Granate von 500 kg wurden sogar 55
km erreicht. Dabei erreicht die Granate eine
Flughöhe von bis zu 20.000 m. und eine
Mündungsgeschwindigkeit von 1050 m/sek. Das
Kanonenrohr hat nur eine sehr begrenzte
Lebensdauer. Dadurch, dass jede Granate rund
400 g Stahl aus dem Rohr schleift, waren 100
Präzisions-Schüsse und 150 weitere Schüsse
möglich. Danach musste das Rohr gewechselt
werden. Diese Kanonen (gleiche Bauart) saßen
auch auf der Bismarck und der Tirpitz Die
Arbeiten für die Kanone #1 wurde erst im
Sommer 1944 wieder aufgenommen. Man
überbaute den Kanonenbrunnen mit einem
Betonschutz gegen Fliegerangriffen. Die
Wände sind 3,8 m dick und die Decke 4,5 m.
Im Herbst 1944 trafen dan die Teile für die
Kanone ein. Bis zum Jahreswechsel 44/45 war
alles vorhanden (230 Tonnen Kanonenteile),
nur das Rohr mit 110 Tonnen fehlte noch.
Dieses Rohr war auf dem Frachter MS Porto
Alegre. In der Nacht vom 22.02.1945 wurde
dieser Frachter samt Kanonenrohr von
englischen Flugzeugen im Kattegatt versenkt.
Die Betonklötze vor der gewaltigen
Bunkeranlage waren die Fundamente für einen
Laufkran, der eine Hubleistung von 175 Tonnen
hatte. Dieser Kran wurde für die Montage
benötigt, denn mal eben schnell ein Rohr von
110 Tonnen in die Kanone stecken, geht ja nun
gar nicht. Die Fundamente wurden nach
Kriegsende von einer norwegischen
Ingenieurskompanie bei Sprengübungen
zerstört./nDie Homepage zu dieser Anlage ist
unter folgender Adresse zu
finden: http://www.kanonmuseet.no/nÜbrigens
standen bei einem Abschuss 17 Personen im
Turm, ohne Gehörschutz. Trotzdem war es für
diese 17 Personen "angenehmer" als draußen.
Denn die Druckwelle und der Lärm war
draußen um ein vielfaches höher. Wer im Ort
Møvig die Information über Probeschüsse
nicht mitbekam und nicht seine Fenster
geöffnet hatte, musste anschließend den
Glaser bestellen.
Added: 284 days ago From: Braegel
Views: 130 | Comments: 0
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orangejump qtvr
orangejump
Added: 289 days ago From: garrettyou3dview
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new
orangejump
Added: 289 days ago From: garrettyou3dview
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orangejump VR
orangejump
Added: 289 days ago From: garrettyou3dview
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orangejump
orangejump
Added: 289 days ago From: garrettyou3dview
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Added: 293 days ago From: planesandbirds
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Added: 299 days ago From: pstonecr
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Added: 299 days ago From: pstonecr
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Added: 302 days ago From: Vladimir
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Added: 306 days ago From: pstonecr
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Added: 308 days ago From: Vladimir
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Nikolsky Cathedral (Russia, St
Petersburg)

Nickolsky cathedral was built between 1753
and 1762 and located on Nickolsky Square of
St. Petersburg. One storey buildings
surraunding the cathedral served as
accomodations for employees of naval offices
and the cathedral was the official place of
celebration Russian naval victories. After
the revolution of 1917, the cathedral was not
closed unllike the most of city cathedrals.
Added: 311 days ago From: Vladimir
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Property
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Added: 311 days ago From: jensen_property
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